Bundesimmobiliencontracting
Bereits seit 1999 arbeitet die Bundesimmobilliengesellschaft (BIG) aktiv an der Verbesserung des energietechnischen Umfelds von Bundesgebäuden. In einem Ministerratsbeschluss vom 20. März 2001 wurden die Weichen für das Modell Einspar-Contracting gestellt. Für die Umsetzung erfolgte eine Kooperationsvereinbarung zwischen Umweltministerium, Wirtschaftsministerium sowie der BIG.
Ziel des Contracting-Modells ist es, deutliche Anreize zu schaffen, um den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen von Gebäuden zu senken, so Mitterlehner. Mit dem „Energiespar-Contracting“ lassen sich bereits mit geringen Mitteln große Spareffekte erzielen. Das Prinzip ist einfach: Externe Dienstleister werden mit energieeffizienten Komplettlösungen für Gebäudepools beauftragt. Dabei werden mit 80 Prozent der kalkulierten Einsparungen die notwendigen baulichen Maßnahmen finanziert. 20 Prozent fließen wiederum zurück zum Gebäudenutzer. Bislang konnten für 400 Gebäude in insgesamt zwölf Pools Verträge abgeschlossen werden. Neue Ausschreibungen sind derzeit bereits in Vorbereitung: darunter befinden sich 36 Objekte des Innenministeriums, 49 des Unterrichtsministeriums sowie 37 aus dem Justizressort.
Derzeit werden jährlich rund 3,5 Mio. Euro Energiekosten und insgesamt 17.500 Tonnen CO2 durch das Contracting-Programm eingespart.
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