Gesamtintensität steigt, Heizintensität nimmt ab
Im Haushaltssektor wurde 2004 erstmals die Entkoppelung des Energieverbrauchswachstums von der Entwicklung der Nutzfläche der österreichischen Haushalte erreicht.
Trotz einer Zunahme der Anzahl der Haushalte (+ 15%) und einer Steigerung der durchschnittlichen Nutzfläche der Wohnungen (+ 12 %) sank die Heizintensität - berechnet als Energetischer Endverbrauch für Raumheizung je gesamter Nutzfläche der Hauptwohnsitze - im Beobachtungszeitraum 1995-2007 um 2% (-19% seit 2003). Dies entspricht einem jährlichen Effizienzgewinn von 0,2%.
Abb. 01: Entwicklung der Heizintensität der Haushalte.
Der sonstige Energetische Endverbrauch der Haushalte (ohne Heizung und Traktion) steigt dagegen von 1990 bis 2006 mit 18% stark an, was sich auf die Entwicklung der Energieintensität mit einem Wachstum von 13% auswirkt - d.h. eine deutliche Verschlechterung der Energieeffizienz in diesem Bereich.
Abb. 02: Entwicklung der Energieintensität der Haushalte ohne Heizung und Traktion.


