Verpflichtend für Energielieferanten mit einem Vorjahres-Energieabsatz ab 25 GWh.

Energielieferanten, die Endenergieverbraucher in Österreich beliefern, haben ihre Firmendaten und postalische Adresse einmalig zu melden.

Unternehmen, die mit Inkrafttreten des Energieeffizienzgesetzes am 1. Jänner 2015 als Energielieferanten zu qualifizieren waren, mussten die Meldung bis 14. Februar 2015 erledigen.

Energielieferanten, die erst nach Inkrafttreten des Gesetzes 25 GWh oder mehr Energie an Endverbraucher in Österreich liefern, müssen die Registrierung einmalig zu Beginn der Verpflichtung durchführen.

Wenn die Meldung der Unternehmensdaten bereits im Verpflichtungsjahr 2015 erfolgt ist, müssen sich Energielieferanten für das Verpflichtungsjahr 2016 nicht erneut registrieren - eine einmalige Meldung am Beginn der Verpflichtung ist ausreichend.

Diese Registrierung können Sie mittels Onlineformular vornehmen:

                                         

 

Mit Hilfe der Registrierung kann die Monitoringstelle den verpflichteten Energielieferanten den Zugang zur Anwendung zum Energieeffizienzgesetz, die in das Unternehmensserviceportal des Bundes (USP) eingebettet ist, freischalten. Sämtliche weitere Meldungen an die Monitoringstelle sind ausschließlich über diese Anwendung möglich.

Neben der Registrierung bei der Monitoringstelle ist auch ein USP-Zugang notwendig, um Meldungen über die Anwendung machen zu können!

Um das geforderte hohe Maß an Sicherheit gewährleisten zu können, gelten für das USP Zugangsbeschränkungen. Entsprechend muss die Registrierung für das Unternehmensserviceportal  beim Bundesministerium für Finanzen erfolgen und kann nicht über die Monitoringstelle abgewickelt werden. Die Monitoringstelle übernimmt allerdings das Freischalten der Anwendung, auf die zugegriffen werden kann, sobald das Unternehmen Zugang zum USP hat.

 

Hinweis für Konzerne

Zusammenrechnung.
Sobald ein Energielieferant zu mehr als 50% im Eigentum eines anderen Unternehmens steht, wird dieses Unternehmen mit dem Mutterunternehmen zusammengerechnet (die „Zusammenrechnung“ ist von der „Zurechnung“ zu unterscheiden!). Bei solchen Konzernkonstrukten wird die Energieabgabemenge aller Energielieferanten, die Teil des Konzerns sind (Beteiligung > 50%) und einen österreichischen Endenergieverbraucher beliefern, zusammengerechnet.
 
War die Energieabgabe an österreichische Endenergieverbraucher konzernweit im jeweiligen Vorjahr der Maßnahmenverpflichtung größer/gleich 25 GWh, so sind alle Energielieferanten des Konzerns, die österreichische Endenergieverbraucher beliefern, verpflichtet - auch dann, wenn sie individuell betrachtet weniger als 25 GWh absetzen.
 
 
Zurechnung.
Ein Übergang der Verpflichtung vom Tochter- auf das Mutterunternehmen (also die „Zurechnung“ der Verpflichtung vom Tochter- auf das Mutterunternehmen) ist nur bei gegenseitiger Zustimmung möglich. Für die Zurechnung ist eine schriftliche Erklärung erforderlich, die der Monitoringstelle über die Anwendung zum Energieeffizienzgesetz bei „Besitzverhältnisse“ zu übermitteln ist. Gibt es diese gegenseitige Zustimmung, so geht die Lieferantenverpflichtung vom Tochterunternehmen auf das Mutterunternehmen über. Die Konzernverpflichtung muss nicht vom Mutterunternehmen getragen werden, sondern kann bei Vorliegen der gegenseitigen Zustimmung auch von einer Tochter getragen werden.

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