Sanierung Schulgebäude, BG/BRG Gmünd, Niederösterreich
Realisierung

3. Quartal 2013 bis 4. Quartal 2014

Bereich

Gebäude

Umsetzer

BIG – Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Investitionen

N.B.

Einsparung

2.741.449 kWh/a
HWB alt: 71,5 kWh/m²a; HWB neu: 21,4 kWh/m²a

Maßnahmen
  • Dämmung der Fassade
  • Austausch aller Fenster
  • Erneuerung der Anlagentechnik
  • Neue effiziente Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Nachtlüftung

Das Bundesgymnasium Gmünd wurde im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. saniert.  Diese Sanierung war begründet durch den zuvor berechneten Heizwärmebedarf von 240,7 kWh/m²a für das Schulgebäude, sowie einen berechneten Heizwärmebedarf von 572,9 kWh/m²a für die der Schule zugehörigen Sportanlage.

Gemäß den Vorgaben der Richtlinie 6 "Energieeinsparung und Wärmeschutz" des Österreichischen Instituts für Bautechnik entsprachen diese beiden Energieausweise dem Label G, welches heutigen Standards nicht mehr gerecht wird.

Infolgedessen wurden das Schulgebäude sowie die Sportstätte umfassend saniert. Zusätzlich bekam das rund 7.500 m² große Bestandsgebäude nach den Plänen der Hübner ZT GmbH eine Aufstockung im Eingangsbereich und einen Zubau.

Im Zuge der thermischen Sanierung erhielt die Fassade der Schule eine neue Dämmung und sämtliche Fenster wurden durch hochwertige Holz-Alu-Fenster ersetzt. Eine dezentrale, kontrollierte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für eine anhaltend gute Luftqualität in allen Unterrichtsräumen wie auch eine spürbare Steigerung der Energieeffizienz.

Zusätzlich wurden noch Tageslicht gesteuerte Außenjalousien sowie eine Nachtlüftung installiert, um das Gebäudeklima effizient und günstig regeln zu können.

Durch diese gesetzten Maßnahmen konnte der ursprünglich hohe Heizwärmebedarf von 240,7 kWh/m²a auf wenige 60,9 kWh/m²a gesenkt werden. Dieser Wert entspricht nun dem Label C.

Die zwei Turnsäle bekamen eine neue Innenausstattung sowie wurden alle Fenster und Lichtkuppeln ausgetauscht. Die Dämmung der Fassade wurde ebenfalls erneuert und hohen Effizienzstandards angepasst. Ebenfalls wurde die Anlagentechnik von Grund auf erneuert.

Dadurch konnte der Heizwärmebedarf der Sportstätte ebenfalls auf einen niedrigen Wert von 160,8 kWh/m²a gesenkt werden. Dieser Wert entspricht nun dem Label E.

Insgesamt können durch diese Investitionen in die Zukunft jedes Jahr circa 2.700.000 kWh an verbrauchter Energie eingespart werden.


Abbildung 1 © Gisela Erlacher


Abbildung 2 © Gisela Erlacher


Abbildung 3 © Gisela Erlacher

Beteiligte:

Bauherr:
BIG – Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Hintere Zollamtstraße 1, 1031 Wien, www.big.at

Architektur:

Hübner ZT GmbH



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